Häufige Fragen
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Grundlagen
Was ist mypacing überhaupt?
mypacing hilft dir, deine Kräfte einzuteilen (Pacing): Es liest — wenn du magst — die Daten deiner Smartwatch ein und zeigt in einfacher Sprache, wie viel deines Tages über deiner Belastungsgrenze lag, wie du dich erholst und ob sich Belastung anhäuft. Statt Rohdaten bekommst du eine ruhige Aussage pro Tag, einen konkreten Tipp und auf Wunsch einen Bericht für deine Ärztin. Ein Werkzeug zur Selbstbeobachtung, keine Diagnose.
Für wen ist mypacing gedacht?
Für Menschen mit Long COVID, ME/CFS, Verschlechterung nach Belastung (PEM), Herzrasen beim Aufstehen (POTS), Post-Vac-Syndrom oder chronischer Erschöpfung — also alle, die ihre Energie einteilen („pacen") müssen und den Push-Crash-Kreislauf kennen. Man braucht kein Vorwissen und kein Wearable: Auch dein tägliches Befinden und der Stehtest reichen als Einstieg.
Wie oft soll ich etwas eintragen — und wann?
Einmal am Tag genügt, und der Abend ist der natürliche Zeitpunkt: Dann weißt du, wie der Tag war. Ein Check-in deckt Befinden, Schlaf, die Crash-Frage und die Tagesfarbe ab — vergisst du einen Tag, kannst du ihn im Kalender jederzeit antippen und nachtragen. Alles andere ist freiwillig und an keine Uhrzeit gebunden: Aktivitäten, Symptome sowie „Kopf & Kontakt" trägst du ein, wann es passiert oder sich ändert — mehrmals am Tag ist ausdrücklich richtig, denn morgens um acht weiß niemand, wie anstrengend der Tag noch wird. Nichts davon überschreibt deinen Check-in. Werte von Uhr, Ring oder Handy kommen ohnehin von allein. Und wenn du ein paar Tage gar nichts einträgst, ist auch das in Ordnung — mypacing rechnet mit dem, was da ist, und mahnt dich nicht.
Kostet mypacing etwas?
mypacing ist ein Herzensprojekt zweier Betroffener und dauerhaft kostenlos. Es finanziert sich höchstens über freiwillige Unterstützung — es gibt keine Bezahlschranken und nichts wird abgebucht. Deine Gesundheitsdaten werden nie verkauft.
Wie unterscheidet sich mypacing von anderen Apps oder Wearables?
Viele vergleichbare Angebote am Markt verlangen ein Abo, eigene Hardware oder sind gar nicht speziell auf Long COVID/ME/CFS/PEM/POTS/Post-Vac-Syndrom ausgelegt. mypacing ist kostenlos, funktioniert mit Geräten, die viele schon besitzen — oder ganz ohne Wearable, nur mit deinem täglichen Befinden und dem Stehtest —, ist von Anfang an auf Deutsch nutzbar und lernt aus echten, pseudonymisierten Mustern einer Gemeinschaft Betroffener statt aus generischen Fitness-Daten. Siehe auch Erkenntnisse aus der Gemeinschaft.
Wie kann ich mypacing unterstützen?
Am einfachsten mit einem freiwilligen Beitrag über GoFundMe (Link/QR-Code auf der Support-Seite) — er hilft, den laufenden Betrieb und die Weiterentwicklung zu finanzieren, es gibt aber keine Bezahlschranke und keinen Zwang dazu. Ein Beitrag ist steuerlich nicht absetzbar, und eine Bestätigung dafür können wir nicht ausstellen — mypacing ist kein Verein. Kannst oder möchtest du nicht unterstützen, hilft es genauso, mypacing weiterzuempfehlen — an Ärztinnen und Ärzte, Selbsthilfegruppen oder andere Betroffene.
Daten & Geräte
Welche Geräte werden unterstützt?
Automatisch ausgelesen werden aktuell Apple Health (bündelt Apple Watch, Oura, Withings u. v. m.), Garmin, Whoop, Visible (CSV-Datei) und ResMed-CPAP (AirSense/AirCurve). Weitere Geräte (z. B. Fitbit, Philips DreamStation, Löwenstein) bauen wir nach und nach dazu. Und wichtig: Lädst du ein Format hoch, das wir noch nicht kennen, geht nichts verloren — du kannst es uns freiwillig senden, wir schauen es von Hand an und bauen die Unterstützung nach. Eine bebilderte Anleitung zeigt dir Schritt für Schritt, wie du an die Datei kommst.
Kann ich meine Apple Watch für durchgehendes Pacing nutzen?
Ja. Neben dem gewohnten Weg über Apple Health gibt es eine eigene Watch-App: Sie misst deinen Puls direkt am Handgelenk durchgehend während einer Aktivität und zeigt dir, ob du über deiner persönlichen Grenze liegst — ganz ohne dass du dein Handy bedienen musst. Zu finden als eigene App auf deiner Apple Watch, sobald die mypacing-iOS-App installiert ist.
Wie lade ich meine Daten hoch?
Du lädst dir bei deinem Gerät eine ZIP-Datei herunter (siehe Anleitung) und ziehst sie bei mypacing ins Upload-Feld. Entpacken musst du nichts — das macht mypacing selbst.
Wie oft sollte ich hochladen?
Für den Anfang reicht eine große Datei mit deinem bisherigen Verlauf. Danach frischst du bei Gelegenheit auf — z. B. alle paar Wochen eine neue. Es gibt keinen Live-Zwang und keine Pflicht dazu.
Was passiert mit der hochgeladenen ZIP-Datei?
Sie verlässt dein Gerät gar nicht erst. Das Entpacken und Auswerten passiert im Browser auf deinem eigenen Gerät; zu uns kommen nur die fertigen Tageswerte (Puls, Schlaf, Schritte …), nicht die Datei. Wir heben keine Rohdateien auf. Einzige Ausnahme: Wenn dein Format uns unbekannt ist, fragen wir dich ausdrücklich, ob du uns eine Probe schicken magst — das ist deine Entscheidung, und ohne dein Ja passiert es nicht.
Was ist die anonyme Datenspende — brauche ich dafür ein Konto?
Nein. Über die Datenspende-Seite kannst du völlig anonym und ohne Konto oder Anmeldung Wearable- oder CPAP-Daten hochladen (jedes Dateiformat, jedes Gerät, bis 100 GB) — sie fließen ausschließlich in die anonyme Musterforschung von mypacingLAB ein, ganz ohne Personenbezug. Anders als beim normalen Upload im Konto landen die Werte hier nur anonymisiert im gemeinsamen Pool, es entsteht dabei kein Konto für dich.
Was passiert, wenn ich mich anmelde, aber noch keine Daten hochgeladen habe?
Nichts Schlimmes — dein Konto funktioniert trotzdem, du kannst z. B. schon dein Befinden eintragen oder den Stehtest machen. Unter „Heute" erinnert dich mypacing sanft mit einem Hinweis, deine erste Datei hochzuladen, damit Belastungswerte und Crash-Prognose starten können. Manche Auswertungen (z. B. die Belastungs-Ansicht im Kalender) zeigen erst dann wirklich etwas, wenn ein paar Tage an Daten oder eigenen Einträgen vorliegen — das kommunizieren wir ehrlich, statt so zu tun, als gäbe es schon eine Auswertung.
Bekomme ich E-Mail-Erinnerungen von mypacing?
Nur wenn es wirklich hilft, und nie werblich: Hast du dich registriert, aber nach einigen Tagen noch nichts hochgeladen, schicken wir dir einmalig eine kurze Erinnerung an die erste Datei. Keine Werbung und keine Push-Nachrichten-Flut — wenn du magst, kannst du in den Einstellungen zusätzlich sparsame, optionale Crash-Hinweise per Push sowie einen ruhig gehaltenen Wochenrückblick per E-Mail aktivieren. Beides bleibt freiwillig und ist jederzeit abbestellbar.
Gesundheit & Bedeutung
Was bedeutet „Pacing" und die Schwelle?
Pacing heißt: im eigenen Takt bleiben und Überlastung vermeiden. Bei Erschöpfungserkrankungen liegt die Grenze, ab der der Körper „auf Pump" arbeitet, sehr niedrig. Ein verbreiteter Richtwert (Workwell Foundation) ist Ruhepuls + 15 Schläge — darüber möglichst nicht länger als zwei Minuten. Diese Zahl ist eine Faustregel und stammt nicht aus einer Studie; wo sie herkommt und was sie nicht ist, haben wir nachgesehen. mypacing zeigt dir, wie viel Zeit du darüber warst.
Woher kommt meine Pulsgrenze — und warum steigt sie nicht einfach mit?
mypacing nimmt genau eine von vier Quellen, in dieser Reihenfolge: ein ärztlich bestätigter Wert aus einem Belastungstest (z. B. CPET) schlägt alles. Sonst der Median deiner gemessenen Ruhepulswerte aus 180 Tagen plus 15 (Workwell-Faustregel — verbreitet, aber in keiner Studie geprüft). Sonst dein selbst angegebener Ruhepuls plus 15. Gibt es nichts davon, bleibt die Grenze bewusst leer — eine erfundene Zahl sähe aus wie eine Messung. Neben der Grenze steht immer, woher sie stammt. Und: Die gemessene Basis darf fallen, aber nie von selbst steigen (Sperrklinke) — ein steigender Ruhepuls würde die Grenze sonst genau dann anheben, wenn weniger verträglich ist. Hochgesetzt wird nur durch einen ärztlichen Wert oder eine bewusste Änderung in den Einstellungen.
Was ist ein „Crash" bzw. PEM?
PEM (post-exertional malaise) ist eine verzögerte Verschlechterung nach körperlicher, geistiger oder emotionaler Anstrengung — oft erst Stunden bis Tage später. mypacing hilft dir, Muster davor zu erkennen — etwa viel Zeit über der Grenze oder einen Abfall dabei, wie stark dein Herzschlag schwankt (HRV) —, damit du früher gegensteuern kannst.
Mehr dazu im Blog: Häufige Fragen zu PEM und Crash-Erkennung
Wie funktioniert der Anhäufungs-Hinweis?
mypacing vergleicht deine HRV und deinen Ruhepuls mit deinem persönlichen Schnitt und erkennt, wenn sich Belastung über mehrere Tage anhäuft. Wichtig und ehrlich: Einen Crash am Vortag vorhersagen können die Daten nicht — das behaupten wir nicht. Belastbar ist das Anhäufungs-Muster („du pushst seit Tagen"). Es ist ein ruhiger Hinweis zum Innehalten, kein Alarm, keine Prognose — und ersetzt nie dein Körpergefühl.
Wie genau sind die Werte?
Es sind Consumer-Geräte, keine Medizingeräte — die Werte sind gut für Verläufe und Muster, aber nicht klinisch exakt. Dein Körpergefühl bleibt der wichtigste Sensor; die Zahlen sind nur ein Hilfsmittel.
Was ist HRV (Herzratenvariabilität) überhaupt?
HRV beschreibt, wie stark der Abstand zwischen einzelnen Herzschlägen schwankt — ein höherer Wert gilt allgemein als Zeichen für ein erholtes autonomes Nervensystem, ein niedrigerer für Stress oder Belastung. mypacing liest die HRV aus deinem Wearable aus und vergleicht sie mit deinem persönlichen Schnitt. Mehr dazu (mit Quellen) im Blogartikel zu HRV.
Was ist POTS?
POTS (posturales orthostatisches Tachykardiesyndrom) ist eine Störung des autonomen Nervensystems: Beim Aufstehen steigt der Puls stark an, oft begleitet von Schwindel, Herzrasen oder Benommenheit. POTS tritt häufig zusammen mit Long COVID oder ME/CFS auf. Ausführlicher erklärt in unserer Wissensbasis und im Glossar-Artikel.
Was ist ein Post-Vac-Syndrom?
Als Post-Vac-Syndrom werden anhaltende Beschwerden nach einer Impfung bezeichnet (z. B. Erschöpfung, Belastungsintoleranz, Herz-Kreislauf- oder neurologische Symptome), die sich stark mit dem Beschwerdebild von ME/CFS und Long COVID überschneiden. Die Ursachen werden aktuell erforscht, eine standardisierte Diagnostik existiert noch nicht flächendeckend. Für das Pacing mit mypacing macht das keinen Unterschied — Belastungsgrenze, PEM-Muster und Crash-Vorbeugung funktionieren unabhängig von der zugrunde liegenden Diagnose.
Kalender & Crash-Prognose
Was zeigt mir der Kalender unter „Heute"?
Ein anklickbarer Kalender mit zwei Ansichten: „Befinden" färbt jeden Tag nach deinem eingetragenen Befinden (rot = sehr müde, grün = top), „Belastung" färbt nach berechneter Belastung (ruhig/vorsichtig/Warnsignal). Tippe einen Tag an, um nachträglich einzutragen, wie es dir ging — auch Tage, die du vergessen hast. Tage mit gestricheltem Ring sind von mypacingLAB als auffällig markiert; du kannst bestätigen oder verneinen, ob es tatsächlich zu einem Crash kam.
Was bedeutet es, einen Crash im Kalender zu markieren?
Tippst du im Kalender einen Tag an, kannst du bestätigen oder verneinen: Gab es an diesem Tag einen Crash bzw. PEM-Schub? Diese Markierung ist mehr als eine Notiz — mypacing sucht danach automatisch, was 1–2 Tage vorher passiert ist (Belastung, HRV, Schlaf), und lernt daraus, sowohl persönlich für dich als auch pseudonymisiert für mypacingLAB. Je mehr eigene Crashs markiert sind, desto genauer kann sich mypacing an dich persönlich anpassen.
Wie zuverlässig ist die Crash-Prognose — und woher weiß ich, ob sie wirklich hilft?
Ehrlich gesagt: Eine Vorhersage für morgen kann niemand seriös versprechen, das behauptet mypacing auch nicht. Was mypacing zeigt, ist ein Anhäufungs-Muster über mehrere Tage (z. B. HRV-Abfall, viel Zeit über der Schwelle, wenig Schlaf) — je mehr solcher Signale zusammenkommen, desto höher das errechnete Risiko. Und das wird laufend selbst geprüft: Ein automatischer Prüfstand rechnet jede Nacht am gesamten pseudonymen Datenbestand nach, ob die gelernten Gewichtungen tatsächlich mehr echte Crashs treffen als eine einfache Standardformel. Reicht der Vorsprung nicht sicher über den Zufall hinaus, werden die gelernten Gewichte gar nicht erst benutzt — dann bleibt die einfache Formel stehen. Genau das ist derzeit der Fall, und es steht offen auf der Technik-Seite. Das aktuelle Ergebnis steht offen einsehbar auf der Technik-Seite, nichts läuft als Black Box.
Ärztin/Arzt & Bericht
Kann ich die Auswertung meiner Ärztin zeigen?
Ja. Mit einem Klick erzeugt mypacing einen sauberen Arztbericht mit deinen Werten und Referenzbereichen (Schwelle, Zeit über der Grenze, Ruhepuls-/HRV-Trend, Stehtest-Ergebnis) — ideal für den nächsten Termin. Er entsteht erst, wenn du ihn erstellst.
Ist mypacing ein Medizinprodukt?
Nein. mypacing ist ein Informations- und Selbstmanagement-Werkzeug, stellt keine Diagnosen und ersetzt keine ärztliche Behandlung. Bei akuten Beschwerden gilt: ärztlicher Rat bzw. Notruf 112.
Stehtest & Funktionsniveau
Was ist der Stehtest (NASA Lean Test)?
Ein geführter, 10-minütiger Selbsttest unter Stehtest: erst 10 Minuten ruhig liegen, dann 10 Minuten locker an einer Wand stehen und dabei jede Minute deinen Puls eintragen. mypacing errechnet daraus den Pulsanstieg und die Anzahl aufeinanderfolgender Minuten über der Grenze — und ob das dem Muster entspricht, das bei POTS beschrieben wird. Eine Diagnose stellt immer ärztliches Personal, nie die App; dafür gehören zusätzlich Blutdruckwerte, Beschwerdedauer und der Ausschluss anderer Ursachen dazu.
Was passiert mit meinem Stehtest-Ergebnis?
Es wird verschlüsselt in deinem Konto gespeichert und erscheint automatisch im Arztbericht, damit du es beim nächsten Termin dabeihast. Zusätzlich kannst du es dir als Datei herunterladen. Du kannst den Test beliebig oft wiederholen — jedes Ergebnis wird einzeln gespeichert.
Was ist die Funktionsniveau-Übersicht (Bell-Score)?
Unter Verlauf hältst du mit einem Schieberegler (0–100) dein Funktionsniveau nach einer bekannten, bei ME/CFS/Long COVID gebräuchlichen Skala fest — so oft du magst. mypacing zeichnet daraus einen Verlauf über Wochen, Monate oder sogar Jahre, mit echten Datumsabständen statt nur der Reihenfolge der Einträge — so werden langsame Verbesserungen oder Verschlechterungen sichtbar, die man im Alltag leicht übersieht.
Was ist der Fragebogen zur Alltagsfähigkeit (FUNCAP)?
Der FUNCAP-Rechner ist ein kostenloser Selbsttest auf Basis des wissenschaftlich publizierten FUNCAP-55-Fragebogens: In 8 Lebensbereichen schätzt du deine funktionale Kapazität bei ME/CFS oder Long COVID ein — ganz ohne Konto, alle Berechnungen laufen lokal in deinem Browser, und deine einzelnen Antworten werden nie übertragen. Das Ergebnis ist eine Orientierungshilfe, keine ärztliche Diagnose.
Dein Verlauf
Sehe ich meine markierten Crashs auch im Diagramm?
Ja. Deine im Kalender markierten Crashs erscheinen zusätzlich direkt im Verlaufs-Diagramm deines Funktionsniveaus — so siehst du auf einen Blick, ob ein Einbruch mit einem Crash zusammenfällt.
Kann ich Medikamente oder Behandlungen eintragen?
Ja. Unter Verlauf trägst du Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel mit Beginn, Ende und Notiz in eine Zeitleiste ein — praktisch, wenn du sehen willst, ob sich dein Verlauf nach einem Therapiestart oder -stopp verändert.
Kann ich einzelne Symptome erfassen?
Ja, mit dem Symptom-Tagging unter Verlauf. Du trägst einzelne Symptome mit Schweregrad ein und siehst darüber, wie häufig und wie beständig ein Symptom bei dir über die Zeit auftritt.
Was ist die Energie-Bilanz?
Ein Rückblick auf die letzten 30 Tage unter Verlauf: An wie vielen Tagen warst du energiesparend, im „Envelope" oder in Überbelastung unterwegs. Kein fester medizinischer Wert, sondern eine eigene Annäherung — hilft, Muster über einen längeren Zeitraum zu erkennen.
Was ist das Aktivitäts-Log?
Unter Verlauf kannst du einzelne Aktivitäten wie Kochen, Spazieren oder Hausarbeit protokollieren — mit deiner eigenen Einschätzung von Belastung und Erholung (je 1–5 Punkte). So lässt sich rückblickend erkennen, welche Aktivitäten dich besonders fordern.
Zeigt mypacing auch meine Schlafphasen?
Wenn dein Gerät bzw. deine hochgeladene Datei es liefert: ja. Neben Schlafdauer und -güte zeigt dir mypacing unter Verlauf auch Tiefschlaf, REM, Leichtschlaf und Wachzeit einzeln — an Tagen mit deutlich weniger Schlaf als in der eigenen Vorwoche ist im Forschungspool etwas häufiger ein Crash markiert (0,50 statt 0,36 % der Tage, Stand 06.09.2026) — ein Zusammenhang, aber ein schwacher.
Datenschutz
Was passiert mit meinen Gesundheitsdaten?
Sie gehören dir. Sie werden verschlüsselt gespeichert, nur mit deiner ausdrücklichen Einwilligung verarbeitet, nicht verkauft und nicht für Werbung genutzt. Details in der Datenschutzerklärung.
Werden meine Daten mit anderen verglichen?
Ja — aber immer nur pseudonymisiert. Deine Tageswerte fließen ausschließlich pseudonymisiert und in Gruppen (z. B. Altersvergleiche) in mypacingLAB ein, nie einzeln rückverfolgbar. Genau das macht mypacing besser: Was viele beitragen, schärft deine eigene Einschätzung und die Hinweise, die dir mypacing zeigt. Eine Vorhersage für morgen ist das ausdrücklich nicht — die geben wir nirgends ab. Diese pseudonyme Auswertung gehört fest zu mypacing — ohne sie könnte mypacingLAB nicht lernen. Deine Einwilligung kannst du jederzeit widerrufen (dann wird dein Konto samt Daten gelöscht).
Wie lösche ich meine Daten oder mein Konto?
In den Kontoeinstellungen kannst du dein Konto und alle Daten jederzeit mit einem Klick löschen. Danach werden deine personenbezogenen Daten entfernt.
Können Versicherungen, Arbeitgeber oder Behörden meine Daten bekommen?
Nein, unter keinen Umständen — auch nicht im Rahmen von Begutachtungs- oder Leistungsverfahren. Deine Daten werden nie verkauft und nie an Versicherungen, Arbeitgeber oder Behörden weitergegeben. Details dazu stehen ausdrücklich in der Einwilligungserklärung.
Passt sich mypacing an meine eigenen Daten an, oder nur an die Gemeinschaft?
Beides. Zusätzlich zu den pseudonymen Mustern der Gemeinschaft berücksichtigt mypacing zunehmend auch deine eigene, bereits markierte Crash-Historie — sowohl bei der Gewichtung einzelner Faktoren (z. B. HRV-Abfall, Schlafmangel) als auch bei deinem persönlichen Alarm-Schwellenwert. Das passiert innerhalb enger, nachvollziehbarer Grenzen und ist jederzeit reversibel. Auf der Technik-Seite zeigt der „Prüfstand" laufend, ob diese Anpassung tatsächlich besser trifft als feste Standardwerte — offen und nachprüfbar, nicht als Black Box.
Konto & Login
Ich komme nicht in mein Konto — was kann ich tun?
Prüfe zuerst, ob die E-Mail-Adresse richtig geschrieben ist. Hilft das nicht, setze dein Passwort über „Passwort vergessen" neu — das funktioniert genauso, wenn du dein Passwort einfach nur ändern möchtest. Nach mehreren Fehlversuchen hintereinander wird der Login aus Sicherheitsgründen kurz gesperrt; nach kurzer Zeit geht es wieder. mypacing ist wegen der Verarbeitung von Gesundheitsdaten (Art. 9 DSGVO) ab 18 Jahren vorgesehen.
Wie lösche ich mein Konto?
In den Konto-Einstellungen findest du eine vollständige, zweistufig bestätigte Löschung — Konto und alle Daten sind damit jederzeit unwiderruflich löschbar.
