So funktioniert's

Aus vielen anonymen Puzzleteilen wird deine persönliche Antwort.

mypacing ist kein Fitness-Tracker. Es ist ein gemeinsames Werkzeug: Jeder Mensch, der mitmacht, steuert anonym ein paar Datenpunkte bei — und genau daraus lernt das „MIE" (mypacing Intelligence Engine), was einem Crash vorausgeht und was hilft. Hier siehst du ganz transparent, wie das geht. Und was gerade wirklich ausgewertet wird.

Live-Statistik

Was das „MIE" gerade auswertet

Echte, laufend aktualisierte Zahlen der ausgewerteten Datenpunkte — nicht der Menschen. Wir zeigen bewusst keine Nutzerzahlen: Es geht um die Daten, die freiwillig und anonym geteilt werden, damit alle klarere Antworten bekommen.
anonym ausgewertete Datenpunkte insgesamt
Stunden mit Pulsdaten
HRV-Messungen
Schlafnächte
Aktivitäts-Tage
Temperatur-Messungen
Luftfeuchte-Messungen
ausgewertete Messtage
markierte Crash-Tage
Blutdruck-Messungen
Sauerstoffsättigungs-Messungen
Atemfrequenz-Messungen
erweiterte Aktivitäts-Messwerte
Körpermaß-Messungen
Symptom-Meldungen
Zyklus-Meldungen (freiwillig)
berechnete Crash-Tage (Prognose)
Wird geladen … · Diese Zahlen wachsen mit jedem neuen anonymen Beitrag — lädt z. B. jemand einen Tag mit durchgehend erfasster Herzfrequenz hoch, zählt diese Stunde hier live mit.

Ehrlich gesagt: Wenn hier noch kleine Zahlen stehen, sind wir noch am Anfang. Jeder anonyme Beitrag macht das „MIE" schlauer — und die Zahl größer.

Mehr dazu im Blog: wie mypacing Wearable-Daten für die Crash-Analyse nutzt

In drei Schritten: vom Schwarm zu dir

1

Du teilst anonym deine Tageswerte

Aus deinem Upload werden nur die ausgewerteten Tageswerte übernommen — mit einer Zufalls-Kennung statt deines Namens, einem Altersband statt deines Geburtsdatums. Kein Name, keine E-Mail, keine Geräte-Nummer. Ein einzelner Datensatz sagt für sich wenig — wie ein einzelnes Puzzleteil.

2

Das „MIE" legt die anonymen Teile zusammen

Erst viele Teile zusammen zeigen Muster, die eine Person allein nie sähe: Wann häufen sich Crashs? Was ging ihnen ein, zwei Tage voraus — mehr Aktivität, weniger Schlaf, mehr Hitze? Was hatten die Tage gemeinsam, an denen es vielen besser ging? Das „MIE" rechnet diese Muster aus den zusammengelegten, anonymen Daten heraus — immer in Gruppen, nie an einzelnen Personen.

3

Die Muster schärfen DEINE persönliche Empfehlung

Was der Schwarm zeigt, fließt zurück in deine eigene Auswertung: deine Pacing-Grenze, deine Frühwarnung, deine Handlungsempfehlungen werden genauer, je mehr Menschen mitmachen. Reagiert deine Gruppe z. B. besonders empfindlich auf Hitze, gewichtet mypacing genau das bei dir stärker. Immer als ehrliche Einschätzung — nie als Vorhersage, nie als Diagnose.

Je mehr anonyme Puzzleteile, desto klarer das Bild — für jeden Einzelnen. Das ist der ganze Sinn der Gemeinschaft.

Welche Daten genau verarbeitet werden

Volle Transparenz — das sind die Datensätze, die (anonym) in die Auswertung einfließen. Mehr nicht.

RuhepulsGrundlage der Pacing-Grenze (Ruhepuls + 15) und ein Zeichen für Erholung oder Überlastung.
Puls im TagesverlaufWie viel Zeit über der Belastungsgrenze verbracht wird — der Kern des Pacings.
HRVHerzratenvariabilität als Maß für die Erholung des vegetativen Nervensystems.
SchlafDauer und Güte — nicht erholsamer Schlaf hängt eng mit Crashs zusammen.
Aktivität & Geh-PulsSchritte (quellenbereinigt, kein Doppelzählen zwischen Handy und Wearable), aktive Kalorien, Strecke, Stockwerke und Belastung als möglicher Auslöser für PEM/Crashs.
Blutdruck, Sauerstoffsättigung & AtemfrequenzZusätzliche Kreislauf- und Atmungswerte, sofern dein Gerät sie erfasst — weitere Hinweise auf Erholung oder Überlastung.
KörpermaßeGewicht, Körperfettanteil, BMI — träge Basiswerte, keine tagesaktuellen Auslöser, aber Teil des Gesamtbilds.
Temperatur & LuftfeuchteUmweltfaktoren am groben Standort — Hitze verstärkt oft die Symptome.
SymptomeVon dir freiwillig in Apple Health erfasste Symptome (z. B. Erschöpfung, Schwindel, Kopfschmerz) — helfen, Muster einzuordnen.
Zyklusdaten (freiwillig)Nur wenn du sie in Apple Health erfasst und die Freigabe erteilst — kann bei manchen Menschen mit Crash-Mustern zusammenhängen.
Crash-MarkerVon dir selbst markierte Crash-Tage — sie machen die Muster erst lernbar.
Interventionen & TriggerWas geholfen hat und was vorausging — freiwillig, in Kategorien.

Ruhepuls

HRV

Schlaf

Aktivität

Blutdruck

SpO2

Atemfrequenz

Körpermaße

Temperatur

Luftfeuchte

Symptome

Zyklus (freiwillig)

Crash-Marker

Und immer, ohne Ausnahme: anonym. Deine Werte fließen ausschließlich pseudonymisiert und in Gruppen in das „MIE" ein — nie einzeln rückverfolgbar, nie verkauft, nie für Werbung genutzt. Gespeichert wird verschlüsselt, auf Servern in Deutschland/der EU. Auswertungen erscheinen öffentlich erst ab einer Mindestgruppengröße, damit niemand wiedererkennbar ist. Das ist Bedingung, nicht Beiwerk — ohne Anonymität würden wir das gar nicht bauen.
Mehr dazu im Blog: Wie mypacing HRV- und Herzfrequenzdaten aus deinem Wearable auswertet

Warum wir das so offen zeigen

Weil Vertrauen bei diesem Projekt alles ist. Wer mypacing nutzt, gibt einen doppelten Vertrauensvorschuss: mit einer möglichen Spende — und mit seinen Gesundheitsdaten. Beides ist kostbar. Deshalb sollst du jederzeit sehen können, wofür: Jeder Datenpunkt oben ist ein Stück geteilter Hoffnung, dass wir gemeinsam Antworten finden, die einer allein nie fände. Kein Konzern verdient daran. Es gehört den Menschen, die es nutzen.

Und wenn du magst, hilf mit, dass es das weiter geben kann:

❤ mypacing unterstützen
mypacing ist kein Medizinprodukt und stellt keine Diagnose. Alle Muster sind Beobachtungen aus anonymen Daten, keine Vorhersage. Bei Beschwerden entscheidet ärztlicher Rat. Im Notfall: 112.