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Halte mypacing am Leben.

Keep mypacing alive.

mypacing ist kostenlos — und soll es bleiben. Kein Datenverkauf, keine Werbung, kein Investor. Nur eine Betroffene und ihr Mann, die ein Werkzeug gebaut haben, das es sonst nirgends gab. Damit das so bleibt und wächst, brauchen wir zum ersten Mal deine Hilfe.

Es gibt einen Moment, den fast jeder Mensch mit Long COVID, ME/CFS oder Herzrasen beim Aufstehen (POTS) kennt: Der Körper präsentiert eine Rechnung, die man nicht kommen sah. Man fühlt sich okay — und zwei Tage später ist man nicht mehr in der Lage, aufzustehen. Dieses verzögerte Zuschlagen, die Verschlechterung nach Belastung (PEM), ist einer der grausamsten Mechanismen dieser Erkrankungen: Es bestraft genau die Anstrengung, die machbar schien — und erst dann, wenn man sie nicht mehr zurücknehmen kann.

Wir sind Sarah und Siegfried Gaier. Nach dreimal Corona 2022 hat Long COVID Sarahs Leben auf den Kopf gestellt — schwere Fatigue, PEM, ein Absturz nach jeder Anstrengung. Wir haben mypacing gebaut, weil wir genau dieses Problem aus nächster Nähe kennen — und weil wir überzeugt sind, dass niemand mit einer chronischen Erkrankung sein Leben lang raten sollte, wie viel „zu viel“ heute ist.

Kein Punktesystem, das dich unter Druck setzt. Keine Diagnose, die wir uns anmaßen. Nur eine klare, ruhige Einschätzung.

mypacing macht aus den Daten, die dein Körper ohnehin liefert — Wearable-Werte, Herzfrequenz, Schlaf, dein eigenes Gefühl —, eine ehrliche, verständliche Antwort auf eine einzige Frage: Wie geht es dir heute wirklich, und was kannst du dir heute zumuten? Gedacht für Menschen, die gelernt haben, dass Kräfte einteilen (Pacing) über gute und schlechte Tage entscheidet — und die dafür ein Werkzeug verdienen, das mit ihnen arbeitet statt gegen sie.

Was mypacing anders macht

Wir haben mypacing nicht als Produkt gebaut, das verkauft werden soll. Es gibt keine Werbung in der App, wir verkaufen keine Nutzerdaten, und niemand verdient daran, dass du länger in der App bleibst oder mehr klickst. mypacing existiert aus einem einzigen Grund: weil wir es selbst gebraucht hätten — und weil wir wissen, dass tausende andere es genauso brauchen.

Wer möchte, stellt seine pseudonymisierten Daten freiwillig einem gemeinsamen Forschungspool zur Verfügung. Nicht, um sie zu vermarkten, sondern um endlich zu verstehen, welche Muster einem Crash vorausgehen — Fragen, für die es bislang kaum systematisch gesammelte Antworten gibt, weil genau diese Krankheitsbilder in der Forschung seit Jahrzehnten zu kurz kommen. Datensparsamkeit, informierte Einwilligung und Pseudonymisierung sind dabei keine Fußnote im Kleingedruckten, sondern die Grundlage, auf der wir überhaupt bereit wären, unsere eigenen Daten einzugeben.

Wer wir sind

Hinter mypacing steht kein Investor und keine Organisation mit Fundraising-Abteilung. mypacing ist die Arbeit von zwei Menschen, die Abende, Wochenenden und sehr viel Herzblut in ein Werkzeug gesteckt haben, das es so vorher nicht gab — weil gute Pacing-Unterstützung nicht hinter einer Bezahlschranke verschwinden darf, nur weil ausgerechnet die Menschen, die sie am dringendsten brauchen, oft auch diejenigen sind, die sie sich am wenigsten leisten können. Chronische Krankheit kostet ohnehin genug — an Energie, an Einkommen, an Möglichkeiten. mypacing soll dieser Rechnung nichts hinzufügen.

Illustration: zwei Hände umschließen sanft einen kleinen, leuchtenden Setzling

Warum wir dich brauchen

Server, App-Store-Gebühren, Entwicklungszeit, Sicherheitsupdates, der ständige Abgleich mit neuer Forschung — all das kostet, ganz unabhängig davon, ob eine einzige Werbeanzeige geschaltet oder ein einziger Messwert verkauft wird. Genau das tun wir bewusst nicht — jeder Euro eurer Unterstützung fließt in Betrieb und Weiterentwicklung, nicht in Werbung, nicht in Gewinn.

Und dann ist da noch das, was sich nicht beziffern lässt: die Zeit, die Ideen und die schlaflosen Nächte, die Siegfried lieber mit Sarah verbringen würde. Das schenken wir gern — aber die laufenden Kosten allein tragen wir auf Dauer nicht.

Warum die Kosten mit uns mitwachsen

Ganz kurz, wie mypacingLAB funktioniert, die gemeinsame Auswertung von mypacing: Wer mypacing mit Konto nutzt und in die Verarbeitung seiner Gesundheitsdaten einwilligt, steuert geeignete Tageswerte pseudonym zur gemeinsamen Auswertung bei — wie ein einzelnes Puzzleteil. Die mypacingLAB-Auswertung ist derzeit Teil der Kernfunktion und nicht separat abschaltbar. Ein Teil allein sagt wenig. Aber viele Teile zusammen zeigen Muster, die eine Person allein nie sehen könnte: Wann häufen sich Crashs? Was ging ihnen ein, zwei Tage voraus? Was hatten die Tage gemeinsam, an denen es vielen besser ging? Genau das rechnet mypacingLAB aus den zusammengelegten, pseudonymen Daten heraus.

Und hier ist der Haken: Je mehr Menschen mitmachen und je mehr Messtage zusammenkommen, desto klarer werden die Muster — aber desto mehr muss auch gerechnet werden, und alles bleibt dabei verschlüsselt und sicher. Mehr Daten heißt mehr Rechenleistung, und damit steigen die Serverkosten mit der Gemeinschaft. Das ist ein gutes Zeichen — mehr Menschen, klarere Antworten — aber es kostet eben auch mehr. Dein Beitrag zu den Serverkosten wächst hier mit uns mit.

Wenn dir mypacing hilft, wenn du jemanden kennst, dem es helfen würde, oder wenn dir einfach wichtig ist, dass es Werkzeuge gibt, die chronisch kranke Menschen ernst nehmen statt sie zu vermarkten — dann unterstütze uns: mit einem Beitrag zu den Serverkosten, indem du diese Seite teilst, oder indem du jemandem von mypacing erzählst, der es brauchen könnte. Du musst dafür nicht selbst betroffen sein. Du musst nur der Meinung sein, dass ein Projekt wie dieses weiterexistieren sollte.

Danke, dass du bis hierhin gelesen hast — und danke, wenn du jetzt der Grund bist, dass mypacing für die nächste Person, die verzweifelt nach Antworten sucht, noch da ist.
— Sarah & Siegfried

mypacing ist kein Medizinprodukt und stellt keine Diagnose. Deine Unterstützung fließt ausschließlich in Betrieb und Weiterentwicklung der Plattform. Ein Beitrag ist steuerlich nicht absetzbar, und eine Bestätigung dafür können wir nicht ausstellen — mypacing ist kein Verein. Vielen Dank für deine Unterstützung. Im Notfall: 112. · © 2026 mypacing · Bleib in deinem Tempo. mypacing ist eine beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) angemeldete Wort-/Bildmarke (Az. 302026242304.3).