Am Anfang stand unser Alltag
Warum wir unsere Geschichte teilen.
mypacing ist nicht in einem Büro entstanden. Es ist an unserem Küchentisch gewachsen. Vor einigen Jahren hat sich mein Alltag verändert. Vieles, was früher leicht war, kostet heute deutlich mehr Kraft, und ich muss meine Tage sorgfältig planen.
Mein Mann Siegfried war die ganze Zeit an meiner Seite. Zusammen haben wir gebaut, was ich auf dieser Seite beschreibe.
Früher
Ich bin Motorrad gefahren, war tauchen und auf Reisen. Ich habe in Vollzeit in der Stadtkämmerei gearbeitet und nie darüber nachgedacht, dass Kraft enden kann.
Was sich verändert hat
Vieles davon geht heute nicht mehr. Manche Tage bestehen aus kurzen Wegen mit Pausen dazwischen. Meine Weiterbildung musste ich nach zwei Jahren kurz vor dem Abschluss abbrechen.
Wo ich heute stehe
Inzwischen arbeite ich wieder wenige Stunden pro Woche. Meine Kraft einzuteilen gehört weiter zu jedem Tag.
Warum es mypacing gibt
Ich brauchte einen einfachen Weg, festzuhalten, was mich beschäftigt, wie mein Tag war und wann ich geruht habe, auch an Tagen, an denen schon das Nachdenken Kraft kostet.
Also haben mein Mann Siegfried und ich an unserem Küchentisch begonnen, mypacing zu bauen. Ich brachte meine Erfahrungen und Bedürfnisse ein, Siegfried übernahm die technische Umsetzung. Aus unserem persönlichen Bedarf wurde ein gemeinsames Projekt, das wir auch anderen zugänglich machen wollten.
Was mypacing heute macht
mypacing stellt freigegebene Werte aus Apple Health oder Health Connect zusammen mit eigenen Einträgen übersichtlich dar. Ein kurzer Check-in, der persönliche Verlauf und ein selbst festgelegter Tagesplan geben Raum für den eigenen Rückblick und die Alltagsplanung.
Die App stellt keine Diagnosen und bestimmt nicht, wie viel Belastung jemand sicher verträgt. Ein Wert im gewohnten Bereich ist keine gesundheitliche Freigabe. Unsere persönliche Geschichte erklärt, warum wir mypacing entwickelt haben. Sie ist kein Wirkungsversprechen.
Was ich mir wünsche
Ich möchte, dass Menschen mit Grenzen, die man von außen nicht sieht, ernst genommen werden. Auch Angehörige sollen verstehen können, warum ein Gespräch oder ein kurzer Weg viel mehr Kraft kosten kann, als man von außen sieht. Genau deshalb erzähle ich hier meine Geschichte.
Du musst dich für einen schwierigen Tag nicht rechtfertigen. Du musst auch aus einem Tagebuch kein neues Leistungsziel machen. Wir wünschen uns einen Alltag, in dem die eigene Wahrnehmung Platz hat.
Sarah mit meinem Mann Siegfried an meiner Seite