Pacing bei Long COVID, ME/CFS & POTS
Bleib in deinem Tempo.
mypacing zeigt dir, wie viel deines Tages über deiner Belastungsgrenze lag. Es hilft dir, Muster vor einem Crash zu erkennen — also vor einer Verschlechterung nach Belastung (PEM). Ein Werkzeug zur Selbstbeobachtung. Keine Diagnose.
Lieber erst ausprobieren? Der tägliche Check-in läuft auch ohne Konto — gleich loslegen

Ein Tag zu viel — und tagelang zahlst du dafür.
Menschen mit Long COVID, ME/CFS, Herzrasen beim Aufstehen (POTS) und Post-Vac-Syndrom kennen den Kreislauf aus zu viel tun und Crash. Fast jede App will dich zu mehr motivieren. Bei diesen Erkrankungen ist das genau falsch. mypacing macht das Gegenteil: Es hilft dir, unter deiner Belastungsgrenze zu bleiben und zu erkennen, wenn sich zu viel anhäuft. Es sagt nichts vorher und stellt nichts fest. Es zeigt dir deine eigenen Muster.
Pacing heißt: Pausen einplanen, bevor der Körper sie erzwingt.
In drei Schritten zu deiner Auswertung
App verbinden oder Befinden eintragen
Hol dir die mypacing-App und verbinde sie mit Apple Health oder Health Connect — deine Werte gleichen sich danach automatisch ab, ganz ohne Dateien. Oder trag einfach täglich ein, wie es dir geht: Das geht auch ohne Uhr. Wer lieber ohne App arbeitet, kann Exportdateien weiterhin hochladen.
So startest du mit der App →Deine Muster in Klartext
Wie viel deines Tages lag über deiner Pulsgrenze? Wie lang am Stück? Wie reagieren dein Ruhepuls und wie stark dein Herzschlag schwankt (HRV)? Dein Check-in kostet einen Tipp pro Tag. Daraus erkennt mypacing mit der Zeit dein persönliches Vorboten-Muster — eine ruhige Einschätzung pro Tag.
App ansehen →Vorausschauend planen
Ein ruhiger Hinweis, wenn sich Belastung über mehrere Tage anhäuft. Kein Alarm, keine Vorhersage. Dazu ein Stehtest für POTS und ein Arztbericht, den nur du erzeugst.
Häufige Fragen →Dein Kalender, ohne Druck
Ein Tipp genügt: Wie ging es dir heute? Daraus entsteht mit der Zeit dein persönliches Muster — auf einen Blick. Vergessene Tage kannst du jederzeit nachtragen. Kein Tag muss lückenlos sein.
Auf dem aktuellen Forschungsstand
mypacing erfindet keine Werte — es stützt sich auf anerkannte Empfehlungen und ist ehrlich bei dem, was Daten (noch) nicht können.
Herzfrequenz-Pacing
Bei ME/CFS und Long COVID liegt die Belastungsgrenze niedrig. Zu viel Zeit darüber löst verzögert eine PEM aus. Als Richtwert gilt: Ruhepuls plus 15 Schläge, und darüber möglichst nicht länger als zwei Minuten am Stück. Ansteigende Trainingspläne (GET) empfehlen die Leitlinien ausdrücklich nicht.
Anhäufung statt Vorhersage
Einen Crash am Vortag zuverlässig vorherzusagen, geben die Daten nicht her. Das sagen wir offen. Belastbar ist das Muster der Anhäufung: Ruhepuls und HRV reagieren verzögert, meist 24 bis 72 h später. Dein eigener Check-in macht daraus mit der Zeit ein persönliches Vorboten-Muster.
Stehtest bei POTS
POTS begleitet diese Erkrankungen häufig. Aus den Daten eines ganzen Tages lässt es sich nicht ablesen. Deshalb gibt es den geführten Stehtest (NASA-Lean-Test): zehn Minuten lang, jede Minute ein Pulswert. Das Ergebnis kannst du zum Arztgespräch mitnehmen.
Pacing-Rechner
Schnelle Orientierung ohne Anmeldung: Wie viel Aktivität verträgt dein Körper? Der Pacing-Rechner nutzt deine Vorboten, deinen Ruhepuls und die Verzögerung deiner Crashs. Daraus schlägt er dir eine Belastungsgrenze für den Tag vor. Kostenlos und ohne Konto.
Pacing-Intervall-Timer
Eine Alltagstätigkeit in kurze Aktivitäts- und Pausen-Abschnitte portionieren — z. B. „30 Sekunden putzen, 30 Sekunden Pause". Zeiten frei einstellbar, mit Ton- und Vibrationssignal beim Wechsel. Läuft nur im Browser, ohne Konto, nichts verlässt dein Gerät — auch unabhängig von der App nutzbar.
Innehalten, bevor es kippt
Crash-Frühwarnung heißt nicht, vorherzusagen, was passieren wird. Sie heißt: rechtzeitig eine Pause einlegen, wenn sich Belastung anhäuft. Bevor der Körper die Entscheidung für dich trifft.

Viele Quellen — oder ganz ohne
Hast du eine Uhr oder ein Fitnessarmband, holt sich die mypacing-App deine Werte automatisch über Apple Health oder Health Connect — Dateien hochladen ist meist nur noch der Ausweichweg. Ausnahme: Bei Whoop übernimmt Apple Health auf dem iPhone bisher keine HRV-Werte (Whoop und Apple nutzen technisch unterschiedliche HRV-Formate) — hier lohnt sich der Datei-Upload weiterhin, auf Android holt Health Connect auch die HRV vollständig automatisch. Hast du keins, reichen dein Befinden und der Stehtest. Beides ist freiwillig.
Der bequemste Weg ist die eigene mypacing-App für iPhone — mit automatischem Datenabgleich über Apple HealthKit. Die Android-Fassung ist gebaut und läuft derzeit im geschlossenen Test; sie gleicht über Health Connect ab — direkt laden.
Apple Health und Health Connect bündeln dabei Samsung, Huawei, Amazfit und viele mehr. Der Datei-Upload bleibt als Weg für alle ohne App — eine Datei, viele Geräte. Die direkte Kontoverbindung für Fitbit, Oura, Withings, Polar, Suunto und COROS ist in Vorbereitung.

Läuft im Hintergrund mit
Einmal verbunden, holt mypacing neue Werte automatisch aus Health Connect oder Apple Health. Du musst nichts mehr von Hand hochladen. Deine Rohdaten bleiben dabei auf deinem Gerät.
Gesundheitsdaten gehören dir
Besonders geschützt
Gesundheitsdaten sind nach DSGVO besonders sensibel (Art. 9). mypacing verarbeitet sie nur mit deiner ausdrücklichen, freiwilligen Einwilligung — verschlüsselt, pseudonym und zweckgebunden. Auswertungen über mehrere Konten hinweg gibt es nur pseudonym und zusammengefasst.
Jederzeit löschbar
Du entscheidest, was gespeichert wird. Alles lässt sich mit einem Klick wieder löschen. Deine hochgeladenen Dateien bewahren wir nach der Auswertung nicht auf.
Privat & kostenfrei
mypacing ist ein Herzensprojekt zweier Betroffener, dauerhaft kostenlos und finanziert sich höchstens über freiwillige Unterstützung. Deine Gesundheitsdaten werden nie verkauft, nie für Werbung genutzt und nie an Versicherungen, Arbeitgeber oder Behörden weitergegeben.
Du teilst, wann du willst
Der Arztbericht entsteht erst, wenn du ihn erzeugst. Kein automatisches Weiterreichen an Dritte.
Bleib in deinem Tempo.
Fang klein an: Trag heute ein, wie es dir geht. Oder lade deine Daten hoch. Kostenlos, freiwillig und jederzeit widerrufbar.
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