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Ratgeber

Schlafdaten richtig lesen.

Uhren und Ringe schätzen Schlafphasen, sie messen sie nicht direkt. Am verlässlichsten lässt sich im Alltag die Schlafdauer lesen, verglichen mit deinen eigenen letzten Wochen.

Schlafphasen sind Schätzungen

Eine Uhr am Handgelenk sieht nicht, ob du schläfst. Sie wertet Bewegung und weitere Sensordaten aus. Die Health-App von Apple spricht deshalb ausdrücklich von der geschätzten Zeit, die du wach, im REM-, Kern- oder Tiefschlaf verbracht hast.

Daraus folgt für den Alltag: Wann die Nacht begann und endete, lässt sich meist gut ablesen. Die Aufteilung in Phasen ist eine Näherung und kann von deinem eigenen Eindruck abweichen.

Jeder Hersteller benennt die Phasen anders

Apple zeigt die Phasen Wach, REM, Kern und Tief. Health Connect unter Android kennt unter anderem die Stufen wach, wach im Bett, außerhalb des Betts, leicht, tief und REM. Andere Hersteller verwenden eigene Namen.

„Kernschlaf“ bei Apple und „leichter Schlaf“ bei einem anderen Anbieter sind deshalb nicht ohne Weiteres dasselbe. Nach einem Wechsel der Uhr kann die Verteilung der Phasen anders aussehen, auch wenn die Nächte ähnlich waren.

Ein Schlafwert fasst mehrere Angaben zu einer Zahl zusammen

Einige Apps verdichten die Nacht zu einer Punktzahl. Der Schlafindex in der Health-App von Apple reicht von 0 bis 100. Er setzt sich aus der Schlafdauer (50 Punkte), der Regelmäßigkeit der Schlafenszeit (30 Punkte) und den Unterbrechungen (20 Punkte) zusammen.

Eine solche Zahl ist praktisch für einen schnellen Blick. Sie zeigt aber nicht, welcher Teil eine Nacht nach oben oder unten gezogen hat. Im Verlauf ist die Schlafdauer selbst leichter zu lesen.

Lücken entstehen meist bei der Messung

Apple nennt für die Schlaferfassung zwei Voraussetzungen: die Uhr mindestens eine Stunde pro Nacht tragen und sie vor dem Schlafen auf mindestens 30 Prozent laden. Sitzt das Armband zu locker, registriert der Beschleunigungsmesser nach Apple-Angaben möglicherweise zu viel Bewegung.

Eine fehlende oder auffällig kurze Nacht im Diagramm ist deshalb zuerst eine Frage der Messung. In mypacing bleiben Tage ohne Wert im Verlauf eine Lücke. Die Linie verbindet sie nicht.

mypacing vergleicht die Schlafdauer mit deinem gewohnten Bereich

Im Tagesbild ist der Schlaf einer von drei Werten, neben dem Ruhepuls und der Angabe, wie stark dein Herzschlag schwankt (HRV). mypacing vergleicht die Schlafdauer mit deinem gewohnten Bereich der letzten vier Wochen und beschreibt das Ergebnis in einem Satz, etwa: „Du hast länger geschlafen als sonst.“ Im Check-in hältst du zusätzlich fest, wie sich dein Schlaf angefühlt hat: unruhig, geht so oder erholsam.

Beides nebeneinander zeigt, ob gemessene Dauer und eigenes Gefühl zusammenpassen. mypacing bewertet das nicht. Es ist eine Beschreibung für deinen Rückblick.

Quellen

Alle Angaben auf dieser Seite stützen sich auf Gesetzestexte, Behörden und die Dokumentation der Hersteller. Die Beschreibung der mypacing-Funktionen gibt den Stand der App vom 20.10.2026 wieder.

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mypacing ist kein Medizinprodukt und stellt keine Diagnosen.